… Und darum habt ihr euch gestritten. Weil ihreuch im Badezimmer liebt?"„Nur deswegen. Und dabei mag ich das Mädchen.Wir sind immer prima miteinander ausgekommen.Ich mag's auch, wie sie saugt. Ich meine, sieist verdammt gut im Bett.Aber das haben wir in der letzten Zeit kaum nochgemacht; Francie zieht nur eine Schnute und jammertund führt mich ins Badezimmer. Ich kommmir immer ein bißchen komisch vor, weißt du.Heute abend hab' ich ihr endlich mal gesagt, ichwollte mein Sexleben nicht auf einem Toilettensitzbeenden."„Sex auf einem Toilettensitz . . Eileen starrtedas Mädchen an. „Aber im Bett ist es doch vielnetter."„Selbst im Hintern ist es netter, glaub's mir. Ichbin einfach nicht für solche Sachen. Vielleicht binich eine Art Idiot, aber was Francie tut, ist einfachzuviel. Es ist eine richtige Besessenheit von ihr,weißt du."„Du bist doch kein Idiot. Warum beschimpfst dudich selbst?"„Das ist ja der Ärger, ich muß mich deswegenschelten. Weil ich eben so verdammt normal bin.Manchmal habe ich sogar das Gefühl, ich passenicht hierher. Oh, es ist nicht nur Francie, es sindauch andere Dinge. Manchmal kommt's mir wieein Alptraum vor. Weißt du, diese ganze Atmosphäre— irgendwie schwül — alle sind immer aufn oder Jagd und wollen irgend etwas Neues machen,je wilder umso besser. Ich hab' mal gelesen, dahat sich eine eine Schaukel an die Decke machenlassen und ist immer hin und her geschaukelt undunten im Sitz da war ein Loch und da hat sie ihreMöse durchgesteckt und die anderen Mädchenhaben sie geleckt. So kommt's mir hier vor." Dasrothaarige Mädchen zuckte mit den Schultern.„Ich glaube wirklich, ich passe nicht hierher."„Hey, das darfst du nun auch nicht sagen. Undwieso beschimpfst du dich, weil du normal bist?Das verstehe ich nicht. Normal ist doch gut. Gloria,ich versteh' das nicht. Es geht mich ja nichtsan, aber wenn du vielleicht Männer brauchst,warum hast du die Stellung hier angenommen?"„Was bist du doch für ein unschuldiges Lamm!Du hast mich überhaupt nicht verstanden. Werkümmert sich denn um Männer! Wenn ich normalsagte, dann meinte ich normal schwul.Ich liebe Mösen, keine Männer, ich laß mir dochvon denen nicht so ein Ding in den Bauch stek-ken. Igitt! Mit Schwänzen will ich nichts mehr zutun haben. Stell dir vor, ich werde schwanger.Aber eine Futt — das erregt mich. Das ist derSchlüssel, das Zauberwort. Eine richtige süße zarteFutt.Jung, eine junge Futt, so wunderbar sexy, sofrisch. So zart und glänzend wie ein Tautropfenin der Morgensonne — ja, die Mädchen müssenso sein wie du bist, Eileen. Jung und schön. Oderi i iglaubst du, ich hätte es nicht -bemerkt? Ha! Dubrauchst doch nicht zu erröten, Lämmchen. Ichstehe nun mal auf junge Fotzen. So hübsch rosaund süß, schön, wunderschön. Ich kann direkt romantischwerden, wenn ich so ein schönes Mädchensehe wie dich.O nein, ich will nichts von dir, Liebling — ich willdir doch nicht dein Köpfchen verdrehen — ich binauch immer geil genug, wenn es eine ältere Möseist, vorausgesetzt, sie ist hübsch zart und riechtgut und ist ein bißchen naß. Ich steh' auf alle hierim Haus. Hundertprozentig schwul bin ich. Undich hab' auch keine Angst, so was zu sagen. Ichschäme mich deswegen nicht."„Das kann ich nur hoffen." Irgendwie hatte Eileendas Gefühl, daß das alles nicht vulgär klang,wenn man es mit einer solchen Begeisterung sagte.„Scham und schämen, das gibt es doch zwischenuns Mädchen nicht — ich meine, wir sitzen allemehr oder weniger im gleichen Boot, nichtwahr?"Eileen kicherte. „Laß uns das einen Augenblicklang vergessen. Okay, du willst nichts mit Männernzu tun haben, das verstehe ich natürlich.Aber wenn du die lesbische Liebe so sehr liebst,warum fühlst du dich hier in dieser schwulen Atmosphärenicht wohl?"„Oh, hab' ich das nicht klar genug ausgedrückt?Ganz einfach, weil es hier keine schwule Atmosphäreist, sondern weil die Szenen immer wilderwerden, es ist etwas Ungesundes daran. Alles geht— so ist der Name des Spiels — alles, um die Langeweilezu vertreiben. Und wie ich sagte, bin ichvielleicht zu normal. Oder zu blöd. Ich mache natürlichalles mit, aber ich habe eine eigene Vorstellung.Ich brauche nur ein süßes Döschen, daraufbin ich scharf. Nicht irgendwelche obszönenDinge, nichts Besonderes, aber regelmäßig eineMöse, dann kann ich im Bett liegen und wie einKätzchen vor Wohlbehagen schnurren. Ich glaube,das kommt daher, weil ich einfach ein Landmädchenbin, meinst du nicht? Genauer gesagt,die Tochter eines Farmers. Das bin ich. Fotzenverrücktvielleicht, aber immer noch eine, die esam liebsten im Heu macht, verstehst du?"„Sicher. Und irgendwie ist es ungerecht. Dubist so klug. Klüger als die meisten, möchte ichsagen. Gloria, so wie du sprichst..„Ich weiß. Aber mein Geschmack ist so verdammtsimpel."„Meiner auch. Und ich komme aus der Stadt. Ichbin nie in meinem Leben auf einer Farm gewesen."„Oh?" Gloria zog die Brauen hoch. „Ein Stadtmädchenmit einfachem Geschmack?"„Na ja, ich mag gute Musik, ich meine die Art„Sei still, Lämmchen! Kommen wir doch zumThema, nicht wahr? Zu Sex, mit einem großenS, einem großen E und einem großen X — darumgeht es doch heute abend. Heute abend und jedenAbend, oder du verlierst deine Stelle in diesem Puppenhaus.Ich mag auch Musik, ich kenneMozart und Miles Davis, aber Fotze, das ist dasHauptthema hier, das darfst du nicht vergessen.Fotzen in allen Variationen. An uns liegt es, welcheVariationen wir bevorzugen, nicht wahr? Odernicht, wie in meinem Falle. Persönlich mag ichdie Einfachheit. Was ist mit dir, Eileen?"„Auwei! Da bleibt mir ja die Spucke weg. Du bisteine sexy Intellektuelle, nicht mehr und nicht weniger.Ich glaube, du könntest großartige Dialogefür Filme schreiben."„Möglich. Jedermann hat irgendein Talent. Abermeine Mösen-Fixierung hält mich im Bett zu beschäftigt,daß ich zu nichts anderem Zeit habe.Und dann: Wenn du das viele Fleisch auf derLeinwand siehst, wozu braucht man dann nocheinen Dialog?" Gloria schnaubte verächtlich.Dann mit einem spöttischen Lächeln: „Hey, heißesHöschen, wie wär's mit uns beiden? Legst dudich ins Gras mit einem Mädchen vom Land . . .?"Eileen kicherte verlegen, aber diese amüsante offeneFrau beeindruckte sie sehr. Das Kichern verebbte,doch ihre Wangen blieben gerötet, und siefragte sich, wie rot sie wohl waren. Nicht, daß esihr etwas ausgemacht hätte. Vielleicht wirkte einjunges Mädchen mit geröteten Wangen besondersattraktiv. Hatte das Gloria nicht vielleicht auchgesagt? Nicht genau mit diesen Worten. O ja.Nein, ausgesprochen hatte sie es bestimmt nicht.Ihre Wangen mußten glühen. Rosig. War dasnicht genau das, worauf Gloria stand? Ein rosigesLiebesnest? Einen Augenblick später überkam sieeine Welle der Scham, es war wie obszöne Fingerauf ihrer Haut und Eileen merkte, wie dummsie sich benahm. Nein, nein, sie wollte sich mitdiesem Mädchen nicht einlassen. Sie brachte einelahme Entschuldigung hervor, es sei doch schonspät. Und ging.Auf dem Weg zur
Auszug aus "Lesbische Geschichten" (120007) … Und darum habt ihr euch gestritten. Weil ihr euch im Badezimmer liebt?" „Nur deswegen. Und dabei mag ich das Mädchen. Wir sind immer prima... mehr erfahren »
… Und darum habt ihr euch gestritten. Weil ihreuch im Badezimmer liebt?"„Nur deswegen. Und dabei mag ich das Mädchen.Wir sind immer prima miteinander ausgekommen.Ich mag's auch, wie sie saugt. Ich meine, sieist verdammt gut im Bett.Aber das haben wir in der letzten Zeit kaum nochgemacht; Francie zieht nur eine Schnute und jammertund führt mich ins Badezimmer. Ich kommmir immer ein bißchen komisch vor, weißt du.Heute abend hab' ich ihr endlich mal gesagt, ichwollte mein Sexleben nicht auf einem Toilettensitzbeenden."„Sex auf einem Toilettensitz . . Eileen starrtedas Mädchen an. „Aber im Bett ist es doch vielnetter."„Selbst im Hintern ist es netter, glaub's mir. Ichbin einfach nicht für solche Sachen. Vielleicht binich eine Art Idiot, aber was Francie tut, ist einfachzuviel. Es ist eine richtige Besessenheit von ihr,weißt du."„Du bist doch kein Idiot. Warum beschimpfst dudich selbst?"„Das ist ja der Ärger, ich muß mich deswegenschelten. Weil ich eben so verdammt normal bin.Manchmal habe ich sogar das Gefühl, ich passenicht hierher. Oh, es ist nicht nur Francie, es sindauch andere Dinge. Manchmal kommt's mir wieein Alptraum vor. Weißt du, diese ganze Atmosphäre— irgendwie schwül — alle sind immer aufn oder Jagd und wollen irgend etwas Neues machen,je wilder umso besser. Ich hab' mal gelesen, dahat sich eine eine Schaukel an die Decke machenlassen und ist immer hin und her geschaukelt undunten im Sitz da war ein Loch und da hat sie ihreMöse durchgesteckt und die anderen Mädchenhaben sie geleckt. So kommt's mir hier vor." Dasrothaarige Mädchen zuckte mit den Schultern.„Ich glaube wirklich, ich passe nicht hierher."„Hey, das darfst du nun auch nicht sagen. Undwieso beschimpfst du dich, weil du normal bist?Das verstehe ich nicht. Normal ist doch gut. Gloria,ich versteh' das nicht. Es geht mich ja nichtsan, aber wenn du vielleicht Männer brauchst,warum hast du die Stellung hier angenommen?"„Was bist du doch für ein unschuldiges Lamm!Du hast mich überhaupt nicht verstanden. Werkümmert sich denn um Männer! Wenn ich normalsagte, dann meinte ich normal schwul.Ich liebe Mösen, keine Männer, ich laß mir dochvon denen nicht so ein Ding in den Bauch stek-ken. Igitt! Mit Schwänzen will ich nichts mehr zutun haben. Stell dir vor, ich werde schwanger.Aber eine Futt — das erregt mich. Das ist derSchlüssel, das Zauberwort. Eine richtige süße zarteFutt.Jung, eine junge Futt, so wunderbar sexy, sofrisch. So zart und glänzend wie ein Tautropfenin der Morgensonne — ja, die Mädchen müssenso sein wie du bist, Eileen. Jung und schön. Oderi i iglaubst du, ich hätte es nicht -bemerkt? Ha! Dubrauchst doch nicht zu erröten, Lämmchen. Ichstehe nun mal auf junge Fotzen. So hübsch rosaund süß, schön, wunderschön. Ich kann direkt romantischwerden, wenn ich so ein schönes Mädchensehe wie dich.O nein, ich will nichts von dir, Liebling — ich willdir doch nicht dein Köpfchen verdrehen — ich binauch immer geil genug, wenn es eine ältere Möseist, vorausgesetzt, sie ist hübsch zart und riechtgut und ist ein bißchen naß. Ich steh' auf alle hierim Haus. Hundertprozentig schwul bin ich. Undich hab' auch keine Angst, so was zu sagen. Ichschäme mich deswegen nicht."„Das kann ich nur hoffen." Irgendwie hatte Eileendas Gefühl, daß das alles nicht vulgär klang,wenn man es mit einer solchen Begeisterung sagte.„Scham und schämen, das gibt es doch zwischenuns Mädchen nicht — ich meine, wir sitzen allemehr oder weniger im gleichen Boot, nichtwahr?"Eileen kicherte. „Laß uns das einen Augenblicklang vergessen. Okay, du willst nichts mit Männernzu tun haben, das verstehe ich natürlich.Aber wenn du die lesbische Liebe so sehr liebst,warum fühlst du dich hier in dieser schwulen Atmosphärenicht wohl?"„Oh, hab' ich das nicht klar genug ausgedrückt?Ganz einfach, weil es hier keine schwule Atmosphäreist, sondern weil die Szenen immer wilderwerden, es ist etwas Ungesundes daran. Alles geht— so ist der Name des Spiels — alles, um die Langeweilezu vertreiben. Und wie ich sagte, bin ichvielleicht zu normal. Oder zu blöd. Ich mache natürlichalles mit, aber ich habe eine eigene Vorstellung.Ich brauche nur ein süßes Döschen, daraufbin ich scharf. Nicht irgendwelche obszönenDinge, nichts Besonderes, aber regelmäßig eineMöse, dann kann ich im Bett liegen und wie einKätzchen vor Wohlbehagen schnurren. Ich glaube,das kommt daher, weil ich einfach ein Landmädchenbin, meinst du nicht? Genauer gesagt,die Tochter eines Farmers. Das bin ich. Fotzenverrücktvielleicht, aber immer noch eine, die esam liebsten im Heu macht, verstehst du?"„Sicher. Und irgendwie ist es ungerecht. Dubist so klug. Klüger als die meisten, möchte ichsagen. Gloria, so wie du sprichst..„Ich weiß. Aber mein Geschmack ist so verdammtsimpel."„Meiner auch. Und ich komme aus der Stadt. Ichbin nie in meinem Leben auf einer Farm gewesen."„Oh?" Gloria zog die Brauen hoch. „Ein Stadtmädchenmit einfachem Geschmack?"„Na ja, ich mag gute Musik, ich meine die Art„Sei still, Lämmchen! Kommen wir doch zumThema, nicht wahr? Zu Sex, mit einem großenS, einem großen E und einem großen X — darumgeht es doch heute abend. Heute abend und jedenAbend, oder du verlierst deine Stelle in diesem Puppenhaus.Ich mag auch Musik, ich kenneMozart und Miles Davis, aber Fotze, das ist dasHauptthema hier, das darfst du nicht vergessen.Fotzen in allen Variationen. An uns liegt es, welcheVariationen wir bevorzugen, nicht wahr? Odernicht, wie in meinem Falle. Persönlich mag ichdie Einfachheit. Was ist mit dir, Eileen?"„Auwei! Da bleibt mir ja die Spucke weg. Du bisteine sexy Intellektuelle, nicht mehr und nicht weniger.Ich glaube, du könntest großartige Dialogefür Filme schreiben."„Möglich. Jedermann hat irgendein Talent. Abermeine Mösen-Fixierung hält mich im Bett zu beschäftigt,daß ich zu nichts anderem Zeit habe.Und dann: Wenn du das viele Fleisch auf derLeinwand siehst, wozu braucht man dann nocheinen Dialog?" Gloria schnaubte verächtlich.Dann mit einem spöttischen Lächeln: „Hey, heißesHöschen, wie wär's mit uns beiden? Legst dudich ins Gras mit einem Mädchen vom Land . . .?"Eileen kicherte verlegen, aber diese amüsante offeneFrau beeindruckte sie sehr. Das Kichern verebbte,doch ihre Wangen blieben gerötet, und siefragte sich, wie rot sie wohl waren. Nicht, daß esihr etwas ausgemacht hätte. Vielleicht wirkte einjunges Mädchen mit geröteten Wangen besondersattraktiv. Hatte das Gloria nicht vielleicht auchgesagt? Nicht genau mit diesen Worten. O ja.Nein, ausgesprochen hatte sie es bestimmt nicht.Ihre Wangen mußten glühen. Rosig. War dasnicht genau das, worauf Gloria stand? Ein rosigesLiebesnest? Einen Augenblick später überkam sieeine Welle der Scham, es war wie obszöne Fingerauf ihrer Haut und Eileen merkte, wie dummsie sich benahm. Nein, nein, sie wollte sich mitdiesem Mädchen nicht einlassen. Sie brachte einelahme Entschuldigung hervor, es sei doch schonspät. Und ging.Auf dem Weg zur