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Lesbennest

Auszug aus "Lesbische Geschichten" (120007)

… Und darum habt ihr euch gestritten. Weil ihr
euch im Badezimmer liebt?"
„Nur deswegen. Und dabei mag ich das Mädchen.
Wir sind immer prima miteinander ausgekommen.
Ich mag's auch, wie sie saugt. Ich meine, sie
ist verdammt gut im Bett.
Aber das haben wir in der letzten Zeit kaum noch
gemacht; Francie zieht nur eine Schnute und jammert
und führt mich ins Badezimmer. Ich komm
mir immer ein bißchen komisch vor, weißt du.
Heute abend hab' ich ihr endlich mal gesagt, ich
wollte mein Sexleben nicht auf einem Toilettensitz
beenden."
„Sex auf einem Toilettensitz . . Eileen starrte
das Mädchen an. „Aber im Bett ist es doch viel
netter."
„Selbst im Hintern ist es netter, glaub's mir. Ich
bin einfach nicht für solche Sachen. Vielleicht bin
ich eine Art Idiot, aber was Francie tut, ist einfach
zuviel. Es ist eine richtige Besessenheit von ihr,
weißt du."
„Du bist doch kein Idiot. Warum beschimpfst du
dich selbst?"
„Das ist ja der Ärger, ich muß mich deswegen
schelten. Weil ich eben so verdammt normal bin.
Manchmal habe ich sogar das Gefühl, ich passe
nicht hierher. Oh, es ist nicht nur Francie, es sind
auch andere Dinge. Manchmal kommt's mir wie
ein Alptraum vor. Weißt du, diese ganze Atmosphäre
— irgendwie schwül — alle sind immer auf
n oder Jagd und wollen irgend etwas Neues machen,
je wilder umso besser. Ich hab' mal gelesen, da
hat sich eine eine Schaukel an die Decke machen
lassen und ist immer hin und her geschaukelt und
unten im Sitz da war ein Loch und da hat sie ihre
Möse durchgesteckt und die anderen Mädchen
haben sie geleckt. So kommt's mir hier vor." Das
rothaarige Mädchen zuckte mit den Schultern.
„Ich glaube wirklich, ich passe nicht hierher."
„Hey, das darfst du nun auch nicht sagen. Und
wieso beschimpfst du dich, weil du normal bist?
Das verstehe ich nicht. Normal ist doch gut. Gloria,
ich versteh' das nicht. Es geht mich ja nichts
an, aber wenn du vielleicht Männer brauchst,
warum hast du die Stellung hier angenommen?"
„Was bist du doch für ein unschuldiges Lamm!
Du hast mich überhaupt nicht verstanden. Wer
kümmert sich denn um Männer! Wenn ich normal
sagte, dann meinte ich normal schwul.
Ich liebe Mösen, keine Männer, ich laß mir doch
von denen nicht so ein Ding in den Bauch stek-
ken. Igitt! Mit Schwänzen will ich nichts mehr zu
tun haben. Stell dir vor, ich werde schwanger.
Aber eine Futt — das erregt mich. Das ist der
Schlüssel, das Zauberwort. Eine richtige süße zarte
Futt.
Jung, eine junge Futt, so wunderbar sexy, so
frisch. So zart und glänzend wie ein Tautropfen
in der Morgensonne — ja, die Mädchen müssen
so sein wie du bist, Eileen. Jung und schön. Oder
i i iglaubst du, ich hätte es nicht -bemerkt? Ha! Du
brauchst doch nicht zu erröten, Lämmchen. Ich
stehe nun mal auf junge Fotzen. So hübsch rosa
und süß, schön, wunderschön. Ich kann direkt romantisch
werden, wenn ich so ein schönes Mädchen
sehe wie dich.
O nein, ich will nichts von dir, Liebling — ich will
dir doch nicht dein Köpfchen verdrehen — ich bin
auch immer geil genug, wenn es eine ältere Möse
ist, vorausgesetzt, sie ist hübsch zart und riecht
gut und ist ein bißchen naß. Ich steh' auf alle hier
im Haus. Hundertprozentig schwul bin ich. Und
ich hab' auch keine Angst, so was zu sagen. Ich
schäme mich deswegen nicht."
„Das kann ich nur hoffen." Irgendwie hatte Eileen
das Gefühl, daß das alles nicht vulgär klang,
wenn man es mit einer solchen Begeisterung sagte.
„Scham und schämen, das gibt es doch zwischen
uns Mädchen nicht — ich meine, wir sitzen alle
mehr oder weniger im gleichen Boot, nichtwahr?"
Eileen kicherte. „Laß uns das einen Augenblick
lang vergessen. Okay, du willst nichts mit Männern
zu tun haben, das verstehe ich natürlich.
Aber wenn du die lesbische Liebe so sehr liebst,
warum fühlst du dich hier in dieser schwulen Atmosphäre
nicht wohl?"
„Oh, hab' ich das nicht klar genug ausgedrückt?
Ganz einfach, weil es hier keine schwule Atmosphäre
ist, sondern weil die Szenen immer wilder
werden, es ist etwas Ungesundes daran. Alles geht
— so ist der Name des Spiels — alles, um die Langeweile
zu vertreiben. Und wie ich sagte, bin ich
vielleicht zu normal. Oder zu blöd. Ich mache natürlich
alles mit, aber ich habe eine eigene Vorstellung.
Ich brauche nur ein süßes Döschen, darauf
bin ich scharf. Nicht irgendwelche obszönen
Dinge, nichts Besonderes, aber regelmäßig eine
Möse, dann kann ich im Bett liegen und wie ein
Kätzchen vor Wohlbehagen schnurren. Ich glaube,
das kommt daher, weil ich einfach ein Landmädchen
bin, meinst du nicht? Genauer gesagt,
die Tochter eines Farmers. Das bin ich. Fotzenverrückt
vielleicht, aber immer noch eine, die es
am liebsten im Heu macht, verstehst du?"
„Sicher. Und irgendwie ist es ungerecht. Du
bist so klug. Klüger als die meisten, möchte ich
sagen. Gloria, so wie du sprichst..
„Ich weiß. Aber mein Geschmack ist so verdammt
simpel."
„Meiner auch. Und ich komme aus der Stadt. Ich
bin nie in meinem Leben auf einer Farm gewesen."
„Oh?" Gloria zog die Brauen hoch. „Ein Stadtmädchen
mit einfachem Geschmack?"
„Na ja, ich mag gute Musik, ich meine die Art
„Sei still, Lämmchen! Kommen wir doch zum
Thema, nicht wahr? Zu Sex, mit einem großen
S, einem großen E und einem großen X — darum
geht es doch heute abend. Heute abend und jeden
Abend, oder du verlierst deine Stelle in diesem Puppenhaus.
Ich mag auch Musik, ich kenne
Mozart und Miles Davis, aber Fotze, das ist das
Hauptthema hier, das darfst du nicht vergessen.
Fotzen in allen Variationen. An uns liegt es, welche
Variationen wir bevorzugen, nicht wahr? Oder
nicht, wie in meinem Falle. Persönlich mag ich
die Einfachheit. Was ist mit dir, Eileen?"
„Auwei! Da bleibt mir ja die Spucke weg. Du bist
eine sexy Intellektuelle, nicht mehr und nicht weniger.
Ich glaube, du könntest großartige Dialoge
für Filme schreiben."
„Möglich. Jedermann hat irgendein Talent. Aber
meine Mösen-Fixierung hält mich im Bett zu beschäftigt,
daß ich zu nichts anderem Zeit habe.
Und dann: Wenn du das viele Fleisch auf der
Leinwand siehst, wozu braucht man dann noch
einen Dialog?" Gloria schnaubte verächtlich.
Dann mit einem spöttischen Lächeln: „Hey, heißes
Höschen, wie wär's mit uns beiden? Legst du
dich ins Gras mit einem Mädchen vom Land . . .?"
Eileen kicherte verlegen, aber diese amüsante offene
Frau beeindruckte sie sehr. Das Kichern verebbte,
doch ihre Wangen blieben gerötet, und sie
fragte sich, wie rot sie wohl waren. Nicht, daß es
ihr etwas ausgemacht hätte. Vielleicht wirkte ein
junges Mädchen mit geröteten Wangen besonders
attraktiv. Hatte das Gloria nicht vielleicht auch
gesagt? Nicht genau mit diesen Worten. O ja.
Nein, ausgesprochen hatte sie es bestimmt nicht.
Ihre Wangen mußten glühen. Rosig. War das
nicht genau das, worauf Gloria stand? Ein rosiges
Liebesnest? Einen Augenblick später überkam sie
eine Welle der Scham, es war wie obszöne Finger
auf ihrer Haut und Eileen merkte, wie dumm
sie sich benahm. Nein, nein, sie wollte sich mit
diesem Mädchen nicht einlassen. Sie brachte eine
lahme Entschuldigung hervor, es sei doch schon
spät. Und ging.
Auf dem Weg zur

 

Auszug aus "Lesbische Geschichten" (120007) … Und darum habt ihr euch gestritten. Weil ihr euch im Badezimmer liebt?" „Nur deswegen. Und dabei mag ich das Mädchen. Wir sind immer prima... mehr erfahren »
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Lesbennest

Auszug aus "Lesbische Geschichten" (120007)

… Und darum habt ihr euch gestritten. Weil ihr
euch im Badezimmer liebt?"
„Nur deswegen. Und dabei mag ich das Mädchen.
Wir sind immer prima miteinander ausgekommen.
Ich mag's auch, wie sie saugt. Ich meine, sie
ist verdammt gut im Bett.
Aber das haben wir in der letzten Zeit kaum noch
gemacht; Francie zieht nur eine Schnute und jammert
und führt mich ins Badezimmer. Ich komm
mir immer ein bißchen komisch vor, weißt du.
Heute abend hab' ich ihr endlich mal gesagt, ich
wollte mein Sexleben nicht auf einem Toilettensitz
beenden."
„Sex auf einem Toilettensitz . . Eileen starrte
das Mädchen an. „Aber im Bett ist es doch viel
netter."
„Selbst im Hintern ist es netter, glaub's mir. Ich
bin einfach nicht für solche Sachen. Vielleicht bin
ich eine Art Idiot, aber was Francie tut, ist einfach
zuviel. Es ist eine richtige Besessenheit von ihr,
weißt du."
„Du bist doch kein Idiot. Warum beschimpfst du
dich selbst?"
„Das ist ja der Ärger, ich muß mich deswegen
schelten. Weil ich eben so verdammt normal bin.
Manchmal habe ich sogar das Gefühl, ich passe
nicht hierher. Oh, es ist nicht nur Francie, es sind
auch andere Dinge. Manchmal kommt's mir wie
ein Alptraum vor. Weißt du, diese ganze Atmosphäre
— irgendwie schwül — alle sind immer auf
n oder Jagd und wollen irgend etwas Neues machen,
je wilder umso besser. Ich hab' mal gelesen, da
hat sich eine eine Schaukel an die Decke machen
lassen und ist immer hin und her geschaukelt und
unten im Sitz da war ein Loch und da hat sie ihre
Möse durchgesteckt und die anderen Mädchen
haben sie geleckt. So kommt's mir hier vor." Das
rothaarige Mädchen zuckte mit den Schultern.
„Ich glaube wirklich, ich passe nicht hierher."
„Hey, das darfst du nun auch nicht sagen. Und
wieso beschimpfst du dich, weil du normal bist?
Das verstehe ich nicht. Normal ist doch gut. Gloria,
ich versteh' das nicht. Es geht mich ja nichts
an, aber wenn du vielleicht Männer brauchst,
warum hast du die Stellung hier angenommen?"
„Was bist du doch für ein unschuldiges Lamm!
Du hast mich überhaupt nicht verstanden. Wer
kümmert sich denn um Männer! Wenn ich normal
sagte, dann meinte ich normal schwul.
Ich liebe Mösen, keine Männer, ich laß mir doch
von denen nicht so ein Ding in den Bauch stek-
ken. Igitt! Mit Schwänzen will ich nichts mehr zu
tun haben. Stell dir vor, ich werde schwanger.
Aber eine Futt — das erregt mich. Das ist der
Schlüssel, das Zauberwort. Eine richtige süße zarte
Futt.
Jung, eine junge Futt, so wunderbar sexy, so
frisch. So zart und glänzend wie ein Tautropfen
in der Morgensonne — ja, die Mädchen müssen
so sein wie du bist, Eileen. Jung und schön. Oder
i i iglaubst du, ich hätte es nicht -bemerkt? Ha! Du
brauchst doch nicht zu erröten, Lämmchen. Ich
stehe nun mal auf junge Fotzen. So hübsch rosa
und süß, schön, wunderschön. Ich kann direkt romantisch
werden, wenn ich so ein schönes Mädchen
sehe wie dich.
O nein, ich will nichts von dir, Liebling — ich will
dir doch nicht dein Köpfchen verdrehen — ich bin
auch immer geil genug, wenn es eine ältere Möse
ist, vorausgesetzt, sie ist hübsch zart und riecht
gut und ist ein bißchen naß. Ich steh' auf alle hier
im Haus. Hundertprozentig schwul bin ich. Und
ich hab' auch keine Angst, so was zu sagen. Ich
schäme mich deswegen nicht."
„Das kann ich nur hoffen." Irgendwie hatte Eileen
das Gefühl, daß das alles nicht vulgär klang,
wenn man es mit einer solchen Begeisterung sagte.
„Scham und schämen, das gibt es doch zwischen
uns Mädchen nicht — ich meine, wir sitzen alle
mehr oder weniger im gleichen Boot, nichtwahr?"
Eileen kicherte. „Laß uns das einen Augenblick
lang vergessen. Okay, du willst nichts mit Männern
zu tun haben, das verstehe ich natürlich.
Aber wenn du die lesbische Liebe so sehr liebst,
warum fühlst du dich hier in dieser schwulen Atmosphäre
nicht wohl?"
„Oh, hab' ich das nicht klar genug ausgedrückt?
Ganz einfach, weil es hier keine schwule Atmosphäre
ist, sondern weil die Szenen immer wilder
werden, es ist etwas Ungesundes daran. Alles geht
— so ist der Name des Spiels — alles, um die Langeweile
zu vertreiben. Und wie ich sagte, bin ich
vielleicht zu normal. Oder zu blöd. Ich mache natürlich
alles mit, aber ich habe eine eigene Vorstellung.
Ich brauche nur ein süßes Döschen, darauf
bin ich scharf. Nicht irgendwelche obszönen
Dinge, nichts Besonderes, aber regelmäßig eine
Möse, dann kann ich im Bett liegen und wie ein
Kätzchen vor Wohlbehagen schnurren. Ich glaube,
das kommt daher, weil ich einfach ein Landmädchen
bin, meinst du nicht? Genauer gesagt,
die Tochter eines Farmers. Das bin ich. Fotzenverrückt
vielleicht, aber immer noch eine, die es
am liebsten im Heu macht, verstehst du?"
„Sicher. Und irgendwie ist es ungerecht. Du
bist so klug. Klüger als die meisten, möchte ich
sagen. Gloria, so wie du sprichst..
„Ich weiß. Aber mein Geschmack ist so verdammt
simpel."
„Meiner auch. Und ich komme aus der Stadt. Ich
bin nie in meinem Leben auf einer Farm gewesen."
„Oh?" Gloria zog die Brauen hoch. „Ein Stadtmädchen
mit einfachem Geschmack?"
„Na ja, ich mag gute Musik, ich meine die Art
„Sei still, Lämmchen! Kommen wir doch zum
Thema, nicht wahr? Zu Sex, mit einem großen
S, einem großen E und einem großen X — darum
geht es doch heute abend. Heute abend und jeden
Abend, oder du verlierst deine Stelle in diesem Puppenhaus.
Ich mag auch Musik, ich kenne
Mozart und Miles Davis, aber Fotze, das ist das
Hauptthema hier, das darfst du nicht vergessen.
Fotzen in allen Variationen. An uns liegt es, welche
Variationen wir bevorzugen, nicht wahr? Oder
nicht, wie in meinem Falle. Persönlich mag ich
die Einfachheit. Was ist mit dir, Eileen?"
„Auwei! Da bleibt mir ja die Spucke weg. Du bist
eine sexy Intellektuelle, nicht mehr und nicht weniger.
Ich glaube, du könntest großartige Dialoge
für Filme schreiben."
„Möglich. Jedermann hat irgendein Talent. Aber
meine Mösen-Fixierung hält mich im Bett zu beschäftigt,
daß ich zu nichts anderem Zeit habe.
Und dann: Wenn du das viele Fleisch auf der
Leinwand siehst, wozu braucht man dann noch
einen Dialog?" Gloria schnaubte verächtlich.
Dann mit einem spöttischen Lächeln: „Hey, heißes
Höschen, wie wär's mit uns beiden? Legst du
dich ins Gras mit einem Mädchen vom Land . . .?"
Eileen kicherte verlegen, aber diese amüsante offene
Frau beeindruckte sie sehr. Das Kichern verebbte,
doch ihre Wangen blieben gerötet, und sie
fragte sich, wie rot sie wohl waren. Nicht, daß es
ihr etwas ausgemacht hätte. Vielleicht wirkte ein
junges Mädchen mit geröteten Wangen besonders
attraktiv. Hatte das Gloria nicht vielleicht auch
gesagt? Nicht genau mit diesen Worten. O ja.
Nein, ausgesprochen hatte sie es bestimmt nicht.
Ihre Wangen mußten glühen. Rosig. War das
nicht genau das, worauf Gloria stand? Ein rosiges
Liebesnest? Einen Augenblick später überkam sie
eine Welle der Scham, es war wie obszöne Finger
auf ihrer Haut und Eileen merkte, wie dumm
sie sich benahm. Nein, nein, sie wollte sich mit
diesem Mädchen nicht einlassen. Sie brachte eine
lahme Entschuldigung hervor, es sei doch schon
spät. Und ging.
Auf dem Weg zur