Begehrte Tante

Begehrte Tante

von Frank Faber

Das Flugzeug verlangsamte seine Geschwindigkeit, setzte zum Sinkflug an. „Meine Damen und Herren“, sagte eine Stimme im Bordlautsprecher, „wir befinden uns im Landeanflug auf Hannover. Dank einer günstigen Windlage kommen wir pünktlich um 10.32 Uhr an. Vergleichen Sie die Zeit, wir haben hier die MEZ, es ist 10.21 Uhr. Darf ich Sie bitten, das Rauchen einzustellen und die Rückenlehnen geradezustellen. Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen ...“

Es folgten noch einige werbende Worte. Man hörte das Einrasten der Sessel, viele Passagiere stellten ihr Handgepäck zurecht. Dann rumpelte es unter uns, die Maschine hatte aufgesetzt und rollte langsam zu den Hallen.

Es war soweit. Flora, ich nannte sie nur ,Flo‘, meine Tante, empfing mich hinter der Sperre voll Freude und küßte mich, als wären wir Liebende. Ich freute mich, daß ich wieder zuhause war.

 Auf der Heimfahrt erzählte ich von der Konferenz in Instanbul. Die bedeutendsten Rauschgiftexperten hatten sich getroffen.

„Stell’ dir vor, voriges Jahr sind in Ägypten einhundertachtzig Rauschgifthändler und Kleinverteiler verhaftet und zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt worden. Jahr für Jahr werden am Nil durchschnittlich zwanzig Tonnen aller möglichen Rauschgifte beschlagnahmt. Und das ist sehr wenig angesichts der Mengen, die im alten Land der Pharaonen verbraucht werden.

Der Kampf gegen das Rauschgift wäre in Ägypten gewonnen, heißt es in einem Interpol-Bericht vom November, wenn die immer noch zahlreichenden hungernden Menschen genügend Nahrung hätten. Um ihren Hunger und ihre Sehnsucht nach einem besseren Leben zu betäuben, greifen sie zum Rauschgift, und zerstören sich damit an Leib und Seele.

Flo, was für Ägypten gilt, das trifft für alle Länder der Erde zu, in denen Rauschgiftsüchtige leben: der Geist erlahmt, der Körper wird ruiniert ..

Die Tante nickte, streichelte meine rechte Hand, sagte, um mich abzulenken, daß wir bald zuhause wären. „Flo“, sprach ich erregt weiter, „die westdeutsche Rauschgiftabwehr ist in Alarmbereitschaft. Die Situation ist viel gefährlicher, als es die meisten wahrhaben wollen.

Erschreckend ist vor allem die Feststellung, daß die Rauschgiftsucht bei Jugendlichen erheblich zunimmt.“ Ich atmete tief durch. „So haben die deutschen Rauschgiftdezernate in den einzelnen Bundesländern Spezialisten ausgebildet, die dafür sorgen sollen, daß der Vormarsch der ,Traumzigarette1 in der Bundesrepublik gebremst wird.“

„Hat dir Istanbul gefallen?“ fragte sie, tat alles, um mich zu beruhigen.

„Die Stadt und die Umgebung waren ein Erlebnis. Sie ist die einzige Stadt der Welt auf zwei Kontinenten. Einst hieß sie Byzanz, dann Konstantinopel. Heute ist Istanbul eine Stadt voll verwirrender Kontraste, die in der gleichwohl Orient und Okzident wie griechische, byzantinische und osmanische Vergangenheit mit einer äußerst dynamischen türkischen Gegenwart zu einer Einheit verschmolzen sind. Der Topkapi-Pälast ist ein Märchen aus der Welt ,1001 Nacht1. Die Hagia Sofia liegt nur wenige Schritte vom Topkapi-Serail, ist heute eine Moschee und zugleich auch ein Museum. Der Basar ist ein Erlebnis, ebenfalls das Chora-Kloster. Es gibt auch einen ägyptischen Basar. Man muß Istanbul auch vom Wasser her gesehen haben. Die Überfahrt von Eminönü nach Üsküdar auf der asiatischen Seite wird man nicht mehr vergessen können. „Flo“, seufzte ich, „es wäre für uns beide toll gewesen, wenn wir zusammen diese Märchenstadt erlebt hätten.“

Als wir nach dem Mittagessen auf der Terrasse saßen, sah ich zufrieden in den Garten, auf die vielen Blumenbeete und die Bäume, die das Grundstück säumten. Ja, unser Schlößchen war schön und ließ erkennen, daß es bis vor rund hundert Jahren der Jagd- und Sommersitz des Fürsten Calenberg gewesen war.

Ich lächelte etwas, als ich dann von meiner Tätigkeit als junger Journalist sprach und ihr erzählte, daß ich zu einem guten Rauschgiftspezialisten geworden und die Bekämpfung des Rauschgifthandels zu einem Schwerpunkt meiner journalistischen Tätigkeit geworden war.

„Haben dir auch die türkischen Teenager gefallen?“ fragte die Tante etwas kritisch.

„Ja, aber sie sind schwer einzuordnen. Teils zeigen sie sich als überzeugte Mohammedanerinnen, teils als frühreife Girls. Ich kann mir vorstellen, daß konservative Eltern einiges mitmachen, wenn ihre Töchter flügge werden. Auch in der Türkei findet ein Umbruch der Sitten und Gebräuche statt.“

Ich schwieg, sann wieder vor mich hin. „Um meine Brötchen zu verdienen, erarbeite ich oft Reportagen über die Nöte bestimmter Menschen- bzw. Berufsgruppen. Gut kam meine Reportage über die Taxifahrer und die Seeleute an. Du weißt ja, Flo, daß ich mich sehr für das Leben der Reichen und der Armen interessiere. Ein Beispiel waren mir die Seeleute. Sogar deutsche Schiffahrtslinien stellen nur noch dreißig Prozent Deutsche ein, da sie zu teuer sind. Zu siebzig Prozent verwendet man Pakistani, Inder, Libanesen, Syrer, Griechen und Türken. Auf jedem Schiff ist eine Spra-chenvielfalt, die für den Kapitän und das Stammpersonal immer mehr zu einem Problem wird.“

Wieder grübelte ich vor mich hin, suchte weitere Beispiele meiner journalistischen Arbeit und Schicksale, die mir - besonders auf dem Rauschgiftsektor - begegneten.

„An was denkst du?“ fragte mich die Tante, „du redest um irgendeine Sache herum. Was bedrückt dich? Übrigens, es war gut, mir Bescheid zu geben, daß du erst heute kommst. So konnte ich meine Kochgelüste rechtzeitig abbremsen.“

„Ich habe mit einem Taxifahrer engeren Kontakt bekommen und er sagte an einem Abend, daß er mir etwas zeigen könne, was auch eine Reportage wert sei.“

„Was war es? War diese Reportage“, die Tante zögerte, sah mich eigenartig an, „der Grund, daß du erst heute geflogen bist?“

Ich nickte und versuchte meine Gedanken zu ordnen, begann dann vorsichtig zu erzählen. „Es gibt in vielen Städten den sogenannten Babystrich. Der von Hamburg ist weltbekannt, auch der von Berlin. So hat Istanbul eine Straße, vielmehr ist es ein Viertel in der Altstadt, wo sich Mädchen, nein, es sind meist noch Kinder, anbieten. Makaber war eine Baracke am Rande eines Gebietes, auf dem die Armen der Stadt primitivst in Zelten, in Notunterkünften aus Wellblech und plattgeschlagenen Benzinfässern wohnen. Es gibt dort kein fließendes Wasser, kein elektrisches Licht und keine sanitären Einrichtungen. Alle vegetieren dahin, haben zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel. Und nun kommt es, was ich erlebte, was mich sehr schockierte. Viele Männer jeglichen Alters - es dürften in Istanbul Tausende sein - haben speziellen Sexwünsche. Man sagt leichthin, daß diese ,Wünsche’ Notwendigkeiten sind, die man nicht übersehen dürfe. Und da es - besonders bei den Mohammedanern - einen Ehrenkodex gibt, der den sexuellen Bedürfnissen enge Grenzen setzt, gibt es diese Baracke.“

„Ist es ein Bordell?“ fragte die Tante.

„Ja, aber ein sehr eigenartiges, fast möchte ich sagen, makabres.“

„Wieso?“

„An die fünfzehn Mädchen, teilweise noch minderjährig, boten sich an. Die Taxe war, pro Kontakt“, sagte ich geschwollen, „ein Betrag, der dem Eintrittspreise in einem Museum entspricht. Er liegt um fünf Mark. Ich recherchierte natürlich, interessierte mich für die Regie in der Baracke. Es gab einen Besitzer und einige Mitarbeiter. Einer von ihnen war jung, sah gut aus und er hatte die Aufgabe für Nachschub, man sagte dort, für ,frisches Fleisch* zu sorgen. Was ich makaber fand, war, daß der Intimkontakt der Mädchen mit ihren Kunden offiziell erfolgte. Alle sahen alles. Die Mädchen legten sich mit dem Rücken auf einen der Tische, trugen bequeme Kleider, die aufknöpfbar waren und damit den Kunden die Möglichkeit bot, das zu tun, was sie eben tun wollten. Da lag zum Beispiel ein Mädchen, das Kleid war zum Hals hochgestreift, und verdeckte das Gesicht. Man sah nur den mageren Körper, die kleinen Brüste, die gespreizten oder hochgedrückten Beine und einen Mann, der hektisch fickte.

Was auch schauerlich war und mich unangenehm berührte, war die Tatsache, daß die Mädchen - die teilweise noch sehr jung waren - mit einiger Lust mitfickten. Stell’ dir vor, Flo, so ein Mädchen hatte pro Tag an die zwanzig Freier und so kam es dem Mädchen meist an die zwanzig oder sogar dreißig mal. Das bedeutete, daß diese Kindmächen schon mit zwanzig Jahren körperlich und seelisch am Ende waren und als menschliche Wracks dahinvegetieren würden.“

Ich atmete tief und sagte, daß meine Reportage über die , Liebe der Armen bei einer Wochenzeitung und einem bekannten Magazin gut ankam.

„Hast du auch Fotos liefern können?“

„Ja, Achmed, mein Taxifahrer, stellte mich dem Chef der Baracke vor. Er lobte mich und hob mich fast in den Himmel, wodurch ich einiges an Narrenfreiheit genoß. Natürlich machte ich keine Aufnahme von den Geschlechtsakten, aber einige Mädchen waren stolz, daß ich sie fotografierte, sie nach ihrer Herkunft und ihrem Schicksal befragte. Manches Mädchen wurde schon als Kind von den Eltern verkauft. Als Dienstmädchen, als Kindermädchen, als Hure - alle waren sie rechtlose Sklavinnen. Ein Mädchen, es war knapp über dreizehn, war sogar ein Geschenk an einen höhe¬ren Beamten gewesen, der damit für irgendeine Erlaubnis geködert wurde. Die Frau des Beamten wurde eifersüchtig, und so verkaufte der Mann die Kleine an die ,Baracke1.“

„Und wie nahm das Mädchen ihr neues Schicksal auf?“

„Gut, sehr gut. Es machte Leila viel Freude, daß sie nun etwas war, Geld verdiente, sich hübsche Kleider usw. kaufen konnte. Was mich erstaunte war, daß diese Leila, in meinen Augen noch ein Kind, raffiniert um Kunden warb und sie gekonnt als Hure arbeitete. Das mit knapp vierzehn. Das Mädchen - ich erlebte es fast hautnah - hatte bei ihren Ficks eine ungeheure Leidenschaft, machte alles mit, war stolz, wenn es dem Kunden gut kam und zeigte der Baracke lautstark, wenn auch sie einen Orgasmus fand.“

„Peter, du bist auch nicht gerade lahm. Wenn ich an unseren Spanienurlaub denke, wird es mir jetzt noch heiß.“

„Spanien“, wiederholte ich. „Du warst siebenundzwanzig, vital und zäh. Deine Sportlerei, dein Bergsteigen, dein Schwimmen haben dich zu einer netten Frau gemacht. Ich war gerade zwanzig, voll von“, ich lachte und warf ihr einen Luftkuß zu, „Saft und Kraft. Du bist sieben Jahre älter, siehst aus, als wenn du in meinem Alter wärst.“

Ich beobachtete ein Amselpärchen, das sich einen eben gefundenen Regenwurm ,in Liebe‘ teilte.

„Ja, Liebes“, sagte ich froh, „du warst besonders in Spanien eine zärtliche Geliebte, gingst sofort auf meine Wünsche ein. Ich fand es toll, daß du ab dem ersten Tag keinen Büstenhalter mehr trugst, du ohne Slip gingst. Deine Pullis und Blusen waren“, wieder gab ich ihr einen Luftkuß, „hauteng, zeigten deine hübschen Brüste. Und ab sofort trugst du mehr als kurze Miniröcke.“

Ich seufzte, sprach vor mich hin und beobachtete, wie sich das Amselpärchen schnäbelte. „Ich war geil, du warst geil. Der ganze Spanienurlaub war nur ein gegenseitiges Suchen und Finden, war ein Liebesspiel und ununterbrochenes Ficken. Ich weiß, daß ich manchmal zu gewalttätig war, bestimmt habe ich dir oft Schmerz zugefügt!“

Die Antwort war ein Lächeln und sie sagte, daß auch der Schmerz Freude war, denn er habe oft eine fast perverse Lust geweckt.

Ich war müde, sagte, daß ich mich ein Stündchen hinlegen müsse, da die Nacht doch sehr kurz gewesen sei. „Ich komme mit“, antwortete sie entschieden. „Ich habe auch schlecht geschlafen.“

Und dann lagen wir, suchten uns schon nach kaum zehn Minuten und vögelten uns wie die Kaninchen. „Komm ganz zu mir“, wimmerte sie, „ich nehme ja die Pille.“

Die Antwort war, daß ich mich wie ein Stier in ihre Fotze warf und sie in mehrere Orgasmen fickte.

Als wir uns lösten, atmeten wir hektisch. Flo sank mit dem Rücken auf das kühle Leinen, mein Kopf lag auf ihrem Unterleib und stolz beobachtete ich, wie mein Samen aus der Scheide der Tante rann und sich auf dem Leinen eine kleine Pfütze bildete.

Es war beim Nachmittagskaffee. Wir saßen gemütlich im Schatten der Sonnenschirme, trugen luftige Kleidung. Ich hatte meine Badeshorts an, Flo einen geilen Tanga-Bikini. Stand sie auf, um in der Küche etwas zu holen, gefiel es mir, daß der Bikinislip auf der Rückseite nur aus einem schmalen Streifen bestand, der sich tief in die Pöfurche eingedrückt hatte und dadurch geil das Gesäß anbot.

„Flo!“ rief ich.

Sie drehte sich um. Der Slip war mehr als mini, und bedeckte kaum ihre Schamhaare. Links und rechts kräuselten sie sich heraus, geilten mich noch mehr auf. „Du, ich habe schon wieder einen Steifen“, klagte ich. „Kommst du?“ sagte sie leise, knöpfte sich schon im Türrahmen den Büstenhalter ab.

Hatten wir uns vor Tagen oder Stunden gefickt?

Die Tante stützte sich mit beiden Händen auf dem Tisch ab, ich schob ihr, wobei ich kurz das Band des Slips anhob, meine Stange ein. Die Fotze war naß, ich flutschte sofort bis zum Anschlag durch. „Warte etwas,

 

Liebster, ich möchte dich so genießen. Es ist eine Wucht, zu spüren, wie du mich spaltest, mich ausfüllst. Deine Eichel drückt sich an meinen Muttermund, ich könnte vor Lust schreien.“

Wir spielten, suchten und forderten. Plötzlich stöhnte die Tante, gurgelte, wimmerte, warf ihr Gesäß an mich und bettelte stöhnend: „Jetzt, ja, ficke. Mache es mir tief, lasse dir Zeit, ich brauche einige Nummern.“ Ich ließ mir Zeit, fast war es mir, als wenn sich die Tante an meinem Steifen selbst ficken würde.

Ich ließ meinen Pint etwas in der tropfnassen Liebes- höhle kreisen und dann zitterte der ganze Leib und die Tante rief schrill, daß es ihr komme. „Ficke, stoße, rammle. O ja, o aaah, das ist gut, das ist der Himmel.“ Dann saßen wir wieder auf der Terrasse. Die Tante saß jetzt oben ohne und in ihrem Slip bildete sich ein großer, nasser Fleck.

Jetzt erst erzählte ich von dem Muntermacher, der Droge Ecstasy.

„Wie gibt es sie?“ fragte die Tante.

„In Pillenform. Sie ist eine sogenannte Designer- und Harmoniedroge, hat einen aufputschenden Effekt, führt zu einem tranceartigen bis halluzinogenen Zustand. Seit einiger Zeit ist diese Mode-Droge in der Techno-Musik und Tanz-Szene. Bei zu hohen Dosierungen und in Verbindung mit anderen Drogen wie Kokain, Speed oder LSD kann Ecstasy fatale Folgen haben. Es kommt zu Muskelkrämpfen, Schlaf- und

 

Appetitlosigkeit, Austrocknung, Depressionen, Hitz- schlägen, Herz- und Kreislaufproblemen, Hirnschäden, Wahnvorstellungen und Realistätsverlusten.“ „Wieviele solcher Pillen braucht man?“

„Die langen, durchtanzten Nächte fordern ihren Tribut. Man fängt mit ein bis drei Pillen an. Die Tendenz ist steigend. Dann ist man so weit, daß man über zehn Pillen braucht, und das pro Nacht.“

„Und was kostet diese neue Lust?“ fragte sie interessiert.

„Wenn noch LSD, Kokain oder sonst was dazu kommt, kostet so eine Tanznacht drei- bis vierhundert Mark an Aufputschmitteln. Wenige können sich das leisten, und so beginnt der Teufelskreis. Man kann die Miete nicht mehr bezahlen, verliert den Job. Um trotzdem mitmachen zu können, wird man zum Dealer.“ „Diese Muntermacherpille ist doch eine synthetische Droge?“

„Ja, Flo. Sie wird in gewissen Labors hergestellt. Bei meinen Recherchen lernte ich einen Ermittlungsbeamten, einen Drogenfahnder, kennen. Er sagte mir, daß eine Ecstasy-Pille in der Herstellung nur Pfennigbeträge kostet, jedoch oft für fünfundzwanzig bis sechzig Mark verkauft wird. Der Mann erzählte, daß in seinem Bezirk in den letzten fünf Jahren über hundert Produktionsstätten geschlossen wurden.“

„Wie wirkt sich diese Pille auf den Menschen, auf seinen Charakter aus?“

 „Das ist die große Sorge, sie enthemmt. Liebt sich ein Pärchen, denkt es nicht mehr an Verhütungsmittel, die Zahl der Aidskranken steigt in diesen Gruppen beäng-stigend. Die Verkehrsunfalle nehmen zu. Es kommt auch immer öfter zu Todesfällen. Was auch zu einer Tragik wird, ist die Zahl der Mädchen, die fast noch Kinder sind und schon Kinder bekommen. Viele Besu¬cher der Party-Paläste versauen sich ihr Leben, haben keine Zukunft mehr, stürzen sich in ein Vergnügen, in eine Freude, die nur Leid bringt.“

„Hast du für heute abend etwas vor? Es wäre schön, wenn wir diesen ersten Tag zuhause verbringen würden. Ich hätte dazu einige Gedanken“, fragte die Tante und spitzte ihre Lippen zu einem zärtlichen Kuß.

Ich schmunzelte und meinte, daß auch ich einige Gedanken hätte.

„Welche?“ fragte sie und gab mir wieder einen Luftkuß.

„Ich würde mit dir gerne etwas im Stadtpark Spazie-rengehen. Du bist sehr hübsch, Flo. Ich mag dich sehr, möchte mit dir angeben. Du siehst wie ein junges Mädchen aus. Deine langen, dunklen Haare stehen dir. Du siehst wie ein Mädchen aus, das eben sein Abitur bestanden hat, Du strahlst eine Magie aus ...“

„Die du geschaffen hast. Du hast mich vorher im Bett wieder toll gefickt. Wenn du mich weiterhin liebst, es mir gut machst, dann werde ich noch mit vierzig jung aussehen. Für dich, Liebling, für dich.“

 

„Warum liebe ich dich so sehr?“ fragte ich nachdenklich und trank den Rest meiner Tasse aus.

„Bestimmt nicht, weil ich deine Tante bin, denn wir machen uns mit unserer Fickerei sehr strafbar. Der Inzest, die Blutschande, das heißt, der Geschlechtsverkehr zwischen nächsten Blutsverwandten, ist die härteste Form der Unzucht. Steht in der Strafe fest gleich mit der Sodomie, dem Kontakt mit Tieren. Du siehst, Liebling, unsere Vögelei ist nicht gerade achtenswert.“ „Ach“, seufzte ich, „was wäre ich ohne dich. Ich war zwölf, als Vater starb. War noch nicht ganz sechzehn, als Mutter in Australien verunglückte. Ich litt sehr, war über drei Monate krank, konnte kaum essen. So wurdest du meine Mutter, und“, ich stockte, „ab meinem sechzehnten Lebensjahr meine Geliebte. Ich habe dir sehr viel zu verdanken.“

„Fickst du mich nur aus Dankbarkeit?“ fragte sie mich erschrocken.

„Nein, nein“, ich lachte und wehrte diese Worte ab. „Ich liebe dich, weil du sehr hübsch bist, wundervolle Brüste und einen noch wundervolleren Schoß hast. Flo, du bist süß, vielleicht sogar zu süß.“

„Wie meinst du das?“

„Unsere Liebe ist strafbar. Ich frage mich oft, ob es nicht ein besonderer Reiz ist, wenn man seine Tante fickt und damit Blutschande begeht. Verbotene Früchte sind süßer. Was mich bedrückt ist, daß man seine Tante nie heiraten kann. Ich möchte dich für

 

immer behalten. Ich möchte immer dein Mann sein. Du wirst aber einmal heiraten und Kinder haben wollen. Das bedeutet, daß ein Tag kommen wird, an dem ich dich hergeben, dich einem anderen Mann geben muß. Davor habe ich Angst. Meine Eltern sind tot, ich habe nur noch dich, kann dich nicht mehr missen.“ „Peter, es war doch in den Urlauben, besonders in Spanien, ganz hübsch, daß wir beide Waldberg hießen. Wir galten überall als Ehepaar, das ist doch toll? Bist du nicht auch darauf stolz?“ Sie lachte etwas. „Wir haben uns nicht nur in Spanien als Ehepaar einiges geleistet.“

Ich nickte. „Wir haben uns in den Parks geliebt, in den Tavernen, am Strand und auf vielen Wanderungen. Immer wieder frage ich mich, ob ich besonders geil bin, weil ich meine Tante ficke?“

„Und ich frage mich, ob es mir besonders gut kommt, wenn mich mein Neffe vögelt. Denke ich an diesen Verwandtschaftsgrad, denke ich daran, daß wir etwas Verbotenes tun, werde ich sofort naß und geil.“

„Wir begannen an meinem sechzehnten Geburtstag“, sagte ich fast andächtig.

Die Tante lächelte glücklich. „Es war ein wunderschöner Tag. Wir wanderten in die Berge hinein, ich ging in Mini, trug keinen Slip. Beide kochten wir, waren supergeil. Und plötzlich hast du mich von hinten umarmt, mir den Nacken geküßt und schon hing ich mit den Brüsten über einem niederen Ast. Du hast es

 

mir toll gemacht, ich glaube, daß ich wie ein Tier mehr als fünf Orgasmen in die Bäume schrie.“

„Ich erlaubte mir nicht, daß ich mich in dir ausspritzte.“

Die Tante nickte. „Dann lagen wir auf einer Wiese. Um uns blühte es, die Bienen summten, die Vögel jubilierten, und dann sagte ich dir, daß du es mir ganz machen dürftest, weil ich gerade meine empfängnisfreien Tage hatte.“ Sie senkte den Kopf, grübelte vor sich hin, sah mich wieder an und sagte selig, daß ich sie dann vergewaltigt hätte. „Fast vergewaltigt“, meinte sie, „ich machte ja dann supergeil mit.“

„Ja, Flo, ich war schon einige Zeit geil auf dich“, sagte ich ernst.

„Ich spürte das, Peter, gebe zu, daß ich mich anfangs etwas sperrte.“

„War es wegen Herrn Lindner, unserem Gärtner und Chauffeur?“

„Wie kommst du darauf?“ fragte sie bestürzt.

„Ich war um die fünfzehn, suchte auf dem Speicher in alten Koffern nach Briefen mit alten Marken. Da kamst du plötzlich mit Herrn Lindner in den Dachboden und ich sah, wie er dich von hinten fickte. Du trugst einen Schlüpfer. Er hing um die Oberschenkel. Deine Bluse war offen, dein Büstenhalter hing dir fast am Hals, deine Brüste hüpften und schaukelten. Ich konnte vor Erregung kaum atmen. Der Fick war kurz, ich glaubte, er - ich meine unseren Gärtner - hat sich nur in deinem Schlitz ausgefickt. Du warst enttäuscht, brachtest deine Kleidung in Ordnung und Herr Lindner schloß zufrieden seinen Hosenlatz. Du hast mir leid getan .. „Was wußtest du mit fünfzehn schon von diesen Din¬gen?“ fragte sie und zeigte, daß ihr das Gespräch pein¬lich war.

„In der Schule hatte ich Freunde und Freundinnen. Marga war es, die mir mehr als ausführlich erzählte, wie sie von ihrem Bruder gefickt wurde. Max, mein bester Freund, kaufte sich Pornohefte und Pornofotos und lieh sie mir. Dann lernte ich Yvonne kennen. Sie gefiel mir sehr, die Mutter war Französin. Und sie erzählte mir auch, mehr als ausführlich, daß sie fest jeden Tag von ihrem Onkel, der mit im Haus lebte, gevögelt wurde. Sie zeigte die Stellungen, das Gefummel und seinen Pint. Er war lang und dünn. Anfangs schmerzte diese abnorme Stange, dann gefiel es ihr. Mit unschuldigem Gesicht sagte sie, daß sie sich nur von Schwänzen ficken lasse, die lang und dünn sind. Ich erfuhr von Yvonne auch, wie sie nach einem guten Fick nach Atem rang, sie oft eine schweißnasse Haut hatte. Dein Atem ging damals fast normal und du hast auch nicht geschwitzt. Und so wußte ich, daß es dir der Ficker nicht gut gemacht hatte.“

„Peter, das war mein einziger“, sie stockte und suchte das passende Wort und sagte, „Kontakt“. „Ehrenwort?“ fragte ich.

„Mein Ehrenwort“, flüsterte sie und senkte beschämt den Kopf. Plötzlich zuckte sie, sah mich kritisch an. „Du konntest es, als wir uns fanden. Wo hast du die Fickerei gelernt?“

Ich wußte nicht, was ich antworten sollte. Irgendwo hatte ich jedoch den Spruch gelesen, daß die Wahrheit gefährlich, die Lüge jedoch noch gefährlicher sei. Zögernd erzählte ich, daß nahe unserem Schlößchen ein Platz sei, auf dem man alte Autos und Möbelwagen abstellte.

„Flo, es gab dort einen Möbelwagen, den wir gemütlich einrichteten. Jeder stiftete etwas, der eine Polster, der andere Decken oder Kissen, und dort trafen wir uns.“

„Wer traf sich dort?“ fragte sie kritisch.

„Sechs oder sieben Jungens von der Klasse.“

„Aber auch Mädchen?“

„Ja, meist kamen vier, manchmal auch mehr.“ „Und?“

„Wir spielten, spielten Doktor oder Vater und Mutter. Manche Mädchen kamen ohne Schlüpfer oder wenn sie einen trugen, zogen sie ihn sofort vor uns aus. Manche waren geil, manche wollten nur zusehen, doch waren wir nach einiger Zeit ohne Scham. Es gab Jungens, die um die Wette onanierten, es gab Mädchen, die es sich selbst oder miteinander machten. Bert war es, der jedes Mädchen lecken wollte. Und er durfte es dann auch, weil er es konnte. Für mich war das nichts.“ „Warum?“ fragte sie und lächelte wissend vor sich hin.

 „Die Mädchen waren unsauber, rochen nicht gut. Als ich einmal zufällig einen solchen Schlitz aus der Nähe sah, roch er nach Fischtran und war pappig. Manche bekamen ihre ersten Schamhaare. Komisch, es gab gleichaltrige Mädchen, die schon ein nettes Dreieck hatten.“

 Ende der Leseprobe!

 

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